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Devisenkompass

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Ausgabe vom 21.12.2016 14:51 Uhr

Dezember 2016

  • EUR/USD: US-Dollar mit (zu) vielen Vorschusslorbeeren
  • USD/MYR: Malaysia schockt mit Zwangsumtausch
  • Technik: Euro unter Druck

EUR/USD

Die jüngsten Notenbankentscheidungen dies- und jenseits des Atlantiks haben den Euro einer erhöhten Volatilität ausgesetzt und zum US-Dollar unter die fast zwei­jährige Schiebezone zwischen knapp 1,05 USD und gut 1,17 USD geführt. Gründe dafür sind u. a. die unterschiedlichen geldpolitischen Strategien der US-Notenbank und der EZB. D US-Währungshüter haben aufgrund der soliden Konjunkturdynamik in den letzten Quartalen ihren im Dezember 2015 begonnenen Leitzinserhöhungszyklus nach einem Jahr mit einer Anhebung der Fed Funds-Rate um 25 BP fortgesetzt und ihre individuellen Projektionen ("dot plots") für das aus ihrer Sicht angemessene Zinsniveau für den gesamten Zeitraum 2017-2019 um 25 BP nach oben adjustiert. Dagegen betonte EZB-Präsident Draghi zuletzt erneut die Notwendigkeit, die ultralockere Geldpolitik für die Eurozone auf absehbare Zeit weiterzuführen. Auch die Unsicherheit in Bezug auf die anstehenden Wahlen in wichtigen Mitgliedsländern der Eurozone stellt in diesem Zusammenhang einen Belastungsfaktor für den Euro dar. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Euphorie der Finanzmarktteilnehmer in Bezug auf die möglichen Konjunkturimpulse der neuen Trump-Administration abebbt und die von der US-Geldpolitik für als angemessen angesehenen drei Erhöhungen der Fed Funds Rate für 2017 letztlich nicht realisiert werden. Ein zu starker US-Dollar dürfte der US-Notenbank zudem u. a. mit Blick auf das Inflationsziel ein Dorn im Auge sein. Da der Greenback die vielen Vorschusslorbeeren somit kaum wird rechtfertigen können und der Euro derzeit deutlich unterbewertet ist, sollte die Einheitswährung 2017 wieder in den Bereich von 1,10 USD zurückkehren (Text ab Seite 3).

USD/MYR

Der Wechselkurs des malaysischen Ringgit ist in den vergangenen Wochen erneut unter Druck geraten. Der Grund dafür ist vor allem die Vermögensverlagerung von Anlegern im In- und Ausland. Um die Talfahrt der Währung zu bremsen, hat die Notenbank des Landes jüngst einen Zwangsumtausch für Ausfuhrerlöse festgesetzt. Drei Viertel ihrer Deviseneinnahmen sollen die Exporteure demnach in Heimat­währung tauschen. Für viele Unternehmen bedeutet das Mehraufwand und höhere Kosten, besonders falls eigene Importe zu bezahlen sind. Damit verliert der Standort Malaysia an Attraktivität und die Währungspolitik der Notenbank verunsichert ausländische Anleger offenbar zusätzlich: Trotz der beschriebenen Maßnahmen ist der Ringgit Mitte Dezember zum US-Dollar auf den schwächsten Kurs seit September 2015 gesunken (Text ab Seite 7).

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Bitte beachten Sie, dass aus nachfolgenden Gründen Interessenkonflikte bestehen: HSBC unterhält Systeme zur Erkennung und Regelung möglicher Interessenskonflikte im Zusammenhang mit den Research-Aktivitäten der Bank. Die Analysten und sonstigen für die Erstellung und Verbreitung von Analysen zuständigen Mitarbeiter von HSBC agieren unabhängig vom Investment-Banking-Geschäft der Bank und sind in eine unabhängige Führungsstruktur eingebunden. Durch eine strikte Trennung der Bereiche Investment-Banking und Research (Chinese Wall) wird ein angemessener Umgang mit vertraulichen und kursrelevanten Informationen sichergestellt. Die Bezahlung der Analysten richtet sich teilweise nach dem Ertrag von HSBC, in den auch Einnahmen aus dem Investment-Banking einfließen.

Der/die Researchanalyst/en, der/die diese Studie erstellt hat/haben, bestätigt/bestätigen, dass die hierin zum Ausdruck gebrachten Meinungen exakt die persönliche Meinung des/der Analysten zu dem/den betreffenden Wertpapier/en und Emittenten widerspiegeln und dass kein Teil seiner/ihrer Vergütung in direktem oder indirektem Zusammenhang mit bestimmten in dieser Studie enthaltenen Empfehlungen oder Ansichten stand oder stehen wird.

Alle im Dokument erwähnten Grafiken und Daten repräsentieren (wenn im Text nicht anders erwähnt) den Stand vom 28.01.2016. Basis der Technik-Seiten sind die Daten vom 28.01.2016.

Disclaimer

Diese Studie wurde von HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBC") erstellt, sie dient ausschließlich der Information unserer Kunden. Falls der Empfänger dieser Studie ein Kunde eines mit HSBC verbundenen Unternehmens ist, unterliegt die Weiterleitung an den Empfänger den zwischen dem Empfänger und dem verbundenen Unternehmen geltenden Geschäftsbedingungen.

Mit dieser Studie wird weder ein Angebot zum Verkauf, Kauf oder zur Zeichnung eines Anlagetitels unterbreitet. So weit nicht ausdrückliche Kauf-, Verkaufs- oder Halteempfehlungen ausgesprochen werden, stellen die hierin mitgeteilten Einschätzungen zu den Wertpapieren und sonstigen Titeln keine Anlageempfehlungen dar. Die von HSBC in dieser Studie gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben; HSBC übernimmt keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen. Die in dieser Studie vertretenen Meinungen stellen ausschließlich die Auffassungen der Research-Abteilung von HSBC dar und können sich jederzeit ändern; solche Meinungsänderungen müssen nicht publiziert werden.

Die in den Studien enthaltenen Informationen und Meinungen basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen, die jedoch zeitweiligen Veränderungen unterliegen. Die vergangene Entwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Performance. Der Wert jedes Investments oder der Ertrag kann sowohl sinken als auch steigen, und Sie erhalten möglicherweise nicht den investierten Gesamtbetrag zurück. Der Wert eines Anleiheinvestments kann durch innewohnende Kreditrisiken schwanken. Dort, wo ein Investment in einer anderen Währung als der lokalen Währung des Empfängers der Studie denominiert ist, könnten Veränderungen des Devisenkurses eine Negativwirkung auf Wert, Kurs oder Ertrag dieses Investments haben. Bei Investments, für die es keinen anerkannten Markt gibt, könnten die Investoren Schwierigkeiten haben, diese zu veräußern oder zuverlässige Informationen über den Wert oder das Ausmaß des Risikos, dem ein Investment unterliegt, zu erhalten.

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