Der Markt heute

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Der Markt heute

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Ausgabe vom 25.07.2017 8:01 Uhr

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Wichtige Daten und Ereignisse - Tag: 25.07.2017

Region HSBC Konsens Letzter Wert
DE ifo Geschäftsklima, Juli (10.00)** 114,9 114,9 115,1
  ifo Geschäftslage, Juli (10.00)** 124,1 123,8 124,1
  ifo Geschäftserwartungen, Juli (10.00)** 106,3 106,5 106,8
US Konsumentenvertrauen, Juli (16.00)** 115,0 116,0 118,9

Quelle: HSBC, Bloomberg
Bedeutung für die europäischen Finanzmärkte: * moderat ** hoch *** sehr hoch

Stärkerer Euro drückt auf Unternehmensstimmung

In den vergangenen Monaten hatte sich die Unternehmensstimmung in Deutschland mit Blick auf die verringerten politischen Risiken in der Eurozone und die verbesserte Lage der globalen Wirtschaft noch einmal spürbar aufgehellt. Im Juni konnte das ifo Geschäftsklima dabei sogar ein neues Allzeithoch verbuchen und lässt damit auf eine Belebung der Investitionsaktivitäten hoffen. Auch die ifo Geschäftserwartungen notieren auf vergleichsweise hohen Niveaus und deuten auf eine weiterhin solide Entwicklung des gesamten BIP hin (Grafik 1). Leichter Gegenwind kommt derzeit allerdings von der Währungsseite. So hat der Euro handelsgewichtet seit Mitte April um gut 6 % aufgewertet und zum US-Dollar zuletzt auf ein neues Jahreshoch jenseits von 1,16 USD zugelegt. Das dürfte vor allem die Erwartungskomponente im aktuellen Berichtsmonat beeinträchtigt haben, während die Geschäftslage vor dem Hintergrund der jüngsten Zuwächse bei den Auftragseingängen stabil auf Rekordniveau verbleiben sollte. Per Saldo rechnen wir beim ifo Index mit einem moderaten Rückgang auf hohem Niveau. In die beschriebene Richtung weisen auch die Einkaufsmanagerindizes (PMI), die im Juli einen Rücksetzer hinnehmen mussten. So ergab die Schnellschätzung des Markit-Instituts für Deutschland im Verarbeitenden Gewerbe ein Minus von 1,3 Indexpunkten im Vergleich zum Vormonat. Im Dienstleistungssektor wurde ein Rückgang um 0,5 Punkte notiert. Auch in Frankreich und der Eurozone im Aggregat zeigten sich ähnliche Tendenzen; die absoluten PMI-Werte sind jedoch nach wie vor mit BIP-Wachstumsraten kompatibel, die in etwa der Größenordnung des 1. Quartals (0,6 % gg. Vq.) entsprechen.

USA: Rücksetzer beim Konsumentenvertrauen wahrscheinlich

In den USA zeigen sich die Verbraucher seit rund einem Jahr in Champagnerlaune. Beflügelt durch eine gute Entwicklung am Arbeits- und Immobilienmarkt, den geringen Preisdruck und die Hoffnung auf Steuersenkungen durch die neue US-Administration nach der Präsidentschaftswahl vom November 2016 ist das Konsumentenvertrauen des Conference Board bis zum Frühjahr dieses Jahres auf den höchsten Stand seit Ende 2000 gestiegen. Seither hat sich der Umfragewert allerdings auf etwas niedrigeren Niveaus eingependelt, wohl auch, weil sich die Hoffnungen an die Politik aus Washington nur bedingt erfüllt haben. Für den Berichtsmonat Juli rechnen wir mit einem Rücksetzer von 118,9 auf 115,0 Indexpunkte, wobei die Erwartungskomponente auf den niedrigsten Stand in diesem Jahr nachgeben dürfte. Per Saldo dürfte der Konsum aber auch in diesem Jahr in etwa so stark zulegen wie 2016, als die Verbraucher rund 2,7 % mehr im Vergleich zum Vorjahr konsumierten. Der Euro konnte sich am Montag gegenüber dem US-Dollar oberhalb der Marke von 1,16 USD behaupten und hat damit weiter den wichtigen Widerstand in Form des Verlaufshochs vom August 2015 (1,1714 USD) im Visier. Ein Überwinden dieser Hürde würde den Weg in Richtung von Notierungen jenseits von 1,20 USD freimachen. Auslöser für einen entsprechenden Impuls könnte die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch sein. Wird hier ein weniger "hawkishes" Bild für die Entwicklung von Konjunktur und Inflation in den USA gezeichnet als dies von den Finanzmarktteilnehmern erwartet wird, dürfte dies die US-Valuta tendenziell weiter schwächen. Zuletzt hatte sich Fed-Chefin Janet Yellen kritisch bezüglich des aktuell zugrundeliegenden Preisdrucks in der US-Wirtschaft geäußert und darauf verwiesen, dass die US-Währungshüter die Inflationstendenzen "sehr genau beobachten" werden.

Atempause für den koreanischen Won

Der US-Dollar hat jüngst an den Devisenmärkten in Asien gegenüber den dortigen Lokalwährungen an Wert verloren. Besonders deutlich wird das im Austauschverhältnis gegenüber dem koreanischen Won, wo sich der Greenback nahe des Jahrestiefs bewegt. Nachdem gestern die Marke bei 1.115 KRW gebrochen wurde, lösten vor allem ausländische Händler ihre bisherigen USD-Longpositionen auf. Der USD/KRW-Kurs sackte vergleichsweise schnell auf 1.112,50 KRW, bevor sich dieser später wieder auf Niveaus über 1.115 KRW erholte und aktuell in diesem Bereich notiert.‎ Mit Blick auf die voraussichtliche Zurückhaltung der Marktteilnehmer im Vorfeld des anstehenden Sitzungstermins der US-Notenbank wird nun mehrheitlich ein Unterstützungsniveau bei rund 1.110,50 KRW erwartet. Als Unsicherheitsfaktor kommen die traditionell zum Monatsende zunehmenden Devisenorders der heimischen Außenhandelsunternehmen hinzu. In diesem Umfeld sind kurzfristig Seitwärtsbewegungen wahrscheinlich.

Bund-Future: Kampf um die 200-Tages-Linie

Am Rentenmarkt wurde die Erholungsbewegung der vergangenen Handelswoche am Montag fortgesetzt. Dabei kämpfte sich der Bund-Future in den Bereich der 200-Tages-Linie (akt. bei 162,39) vor, die Rendite der aktuellen 10-jährigen Anleihe fiel zeitweise wieder knapp unter 0,50 % zurück. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob das erreichte Niveau verteidigt werden kann. Dabei spielt die morgige FOMC-Sitzung eine wichtige Rolle. Der nächste Widerstand wartet nun in Form des Zwischenhochs vom April bei 163,99.

Technische Analyse

MDAX® (Tageschart): Spitz auf Knopf

Der Blick auf den Chart des MDAX® lässt Anleger derzeit den Atem anhalten. Kommt es zur Toppbildung und damit zum Ende der in den vergangenen Monaten dominierenden Hausse­bewegung? Vieles fehlt für dieses Szenario zumindest nicht mehr. So testet der Aktienindex aktuell bereits die Nackenlinie einer möglichen Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die sich durch die jüngsten Tiefpunkte vom Mai (24.407 Punkte) und Juni (24.358 Punkte) definiert. Ein Rutsch unter diese Marken würde ein kalkulatorisches Abschlagspotential von rund 1.400 Punkten freisetzen und damit unmittelbar den Blick auf ein wichtiges Haltecluster lenken, das für die längerfristigen Perspektiven entscheidend ist. In diesen Bereich fällt neben der 200-Tages-Linie (akt. bei 23.191 Punkten) nämlich auch der bisher intakte Basisaufwärtstrend seit 2011 (akt. bei 23.008 Punkten). Die technischen Indikatoren mahnen dabei deutlich zur Vorsicht. Sowohl der Stochastik als auch der MACD sind auf Tagesbasis zuletzt wieder auf "Verkaufen" geschwenkt, auf Wochenbasis dominieren ohnehin die "short"-Signale. Um die drohende negative Weichenstellung noch zu vermeiden, muss ein Sturz unter die o. g. Nackenlinie zwingend vermieden werden. Erst bei einem Wiederanziehen über das jüngste Hoch bei 25.219 Punkten wäre der MDAX® aber gänzlich aus dem Schneider.

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