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Ausgabe vom 21.07.2017 7:58 Uhr

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Wichtige Daten und Ereignisse - Tag: 21.07.2017

Region HSBC Konsens Letzter Wert
  keine      

Quelle: HSBC, Bloomberg
Bedeutung für die europäischen Finanzmärkte: * moderat ** hoch *** sehr hoch

EZB: Das Datum fehlt noch

Die EZB beließ auf ihrer gestrigen Sitzung die Leitzinsen, ihr Anleihenkaufprogramm und ihre "forward guidance" unverändert. Letztlich haben sich die Währungshüter aber die Türen offengehalten, ihr QE-Programm in den kommenden Monaten zu reduzieren. So führte Notenbankpräsident Mario Draghi an, dass die Währungshüter im Herbst - denkbar sind damit die Sitzungen im September und Oktober - eine Entscheidung bezüglich ihres Anleihenkaufprogramms treffen werden. Dabei hat sich die grundsätzliche Einschätzung zur Wirtschaft nicht verändert. So befindet sich das Wachstum nach Einschätzung der Notenbank auf einen soliden Pfad, während bei der Inflation aber noch kein nachhaltiger Aufwärtstrend zu erkennen ist. Mit Blick auf die Stärke des Wachstums sei es aber nur eine Zeitfrage, bis Lohn- und Preisdruck wieder anziehen. Die EZB versuchte Erwartungen bezüglich einer markanten geldpolitischen Wende im Zaun zu halten, um zu starke Ausschläge an den Kapitalmärkten zu verhindern. So sei auch weiter eine Ausweitung der Anleihenkäufe eine Option, die EZB müsse das Wachstum noch über eine sehr lange Zeit stützen, und es wäre nicht im Interesse der Währungshüter, die Finanzierungsbedingungen zu verschlechtern. Letztlich legte der Euro zum US-Dollar auf ein neues zyklisches Hoch jenseits von 1,16 USD zu, und der Ausblick für die Einheitswährung bleibt weiter konstruktiv. Wir denken, dass die EZB letztlich das Zeitfenster einer robusten Konjunktur nutzen will, um die Geldpolitik zu "normalisieren". Die Notenbank dürfte daher im Herbst beschließen, ab Januar 2018 ihr QE-Programm zurückfahren. Mit dem Beginn des 4. Quartals 2018 sollten das QE-Programm beendet werden. Vor der Beendigung des QE-Programms rechnen wir nicht mit Leitzinserhöhungen durch die EZB.

Südafrika mit überraschender Zinssenkung

In Südafrika senkte die Zentralbank (SARB) gestern überraschend den Leitzins um 25 BP auf 6,75 %. Dies war die erste Zinssenkung seit fünf Jahren. Diese Enscheidung basierte auf einer deutlichen Reduzierung der Inflationsprognosen der Währungshüter. Das Statement zu der Entscheidung dokumentiert, dass es sich hierbei nicht um den Startschuss für eine Reihe von Zinssenkungen handelt. Vielmehr dürfte die Notenbank ihre nächsten Entscheidungen stark von den in den kommenden Monaten zur Veröffentlichung anstehenden Daten abhängig machen. Entsprechend hielt sich der Abwertungsdruck auf den südafrikanischen Rand in Grenzen.

"Brexit"-Verhandlungen: Abwarten und Tee trinken

Trotz eines leicht über den Erwartungen liegenden Anstiegs der britischen Einzelhandelsumsätze im Juni um 0,6 % gg. Vm. geriet das britische Pfund gestern unter Druck. Belastend auf das Pfund könnten sich Nachrichten von den "Brexit"-Verhandlungen aus Brüssel ausgewirkt haben, wonach die zweite Verhandlungsrunde ohne greifbare Ergebnisse zu Ende gegangen ist. Der Chefunterhändler der EU, Michel Barnier, führte an, dass es besonders bei den künftigen Rechten britischer und EU-Bürger im jeweils anderen Hoheitsgebiet Differenzen gebe. Die nächste Verhandlungsrunde ist erst für Ende August angesetzt. Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Euro durch die EZB-Sitzung. Die nächsten Hürden warten auf die Einheitswährung erst wieder im Bereich von 0,905 GBP.

Druck auf Brasiliens Notenbank wächst, Leitzinsen zu senken

In Brasilien hat das Statistikamt IBGE gestern Preisdaten für die erste Hälfte des laufenden Julis veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lagen die allgemeinen Verbraucher-preise demnach um 2,8 % höher. Nachdem die Preissteigerungen im gesamten Juni noch bei 3,0 % gelegen haben, setzt sich damit auch in diesem Monat der disinflationäre Trend weiter fort. Noch zum Beginn des vergangenen Jahres war die Inflation zweistellig, inzwischen bewegt sie sich sogar unterhalb des von der Notenbank angestrebten Ziels von 4,5 % ±1,5 % (Grafik 2). Die Fortschritte bei den Sozialreformen, wie etwa jüngst zum Arbeitsrecht, und die sinkenden Inflationserwartungen geben der Zentralbank derzeit ausreichenden Spielraum für weitere Zinssenkungen. Bis zum Jahresende 2017 erwarten wir dadurch Rücknahmen der Leitzinsen von aktuell 10,25 % auf 8,50 % respektive auf 8,00 % zu Beginn 2018.

Bund-Future: Erholung verliert an Schwungkraft

Dem Bund-Future gelang es sich von seinem Tief bei rund 160,3 abzusetzen, die Erholung hat aber zuletzt an Schwungkraft verloren. Um weiteres Aufwärtspotential freizusetzen, müsste der Widerstand bei rund 162 aus dem Weg geräumt werden.

Technische Analyse

EUR/SEK (Wochenchart): Aufwärtstrend in Gefahr

Die Erholung des Euro zur schwedischen Krone seit Februar hat das Wechselkurspaar im Mai und Juni auf Kurse jenseits des Verlaufshochs vom Dezember 2014 (9,73 SEK) geführt. In den letzten Wochen konnte dieses Niveau jedoch nicht verteidigt werden. Vielmehr hat sich die Einheitswährung wieder dem Aufwärtstrend seit März 2013 (akt. bei 9,48 SEK) angenähert. Diesen gilt es unbedingt zu verteidigen, um ein unmittelbares Abrutschen in Richtung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 9,33 SEK) zu verhindern. Unterhalb der Glättungslinie fungiert vor allem das Tief vom März 2015 bei 9,06 SEK als wichtiger Haltepunkt, dessen Unterschreiten die weiteren Perspektiven massiv eintrüben würde. Die technischen Indikatoren zeigen sich von der jüngsten Entwicklung wenig begeistert und weisen in Form des Stochastik und des MACD klare Verkaufssignale auf. Anleger sollten daher entweder die angeführte Trend- oder die o. g. Durch­schnittslinie als Stopp zur Absicherung bestehender Longpositionen nutzen. Neue Chancen auf der Oberseite ergeben sich oberhalb des genannten Dezemberhochs 2014 und der jüngsten Verlaufshochs bei gut 9,80 SEK. Dann winken auch wieder zweistelligen Notierungen und ein Wiedersehen mit dem Hoch vom November 2016 (10,09 SEK).

Bitte beachten Sie unsere Disclosures und den Disclaimer.

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