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Optimistische Stimmung steigert Produktionsaktivitäten

Die Sentimentindikatoren aus dem Verarbeitenden Gewerbe der USA notieren allesamt im expansiven Bereich und deuten damit ein anhaltendes Wachstum in diesem Sektor hin. Diese Einschätzung dürfte durch den Empire State-Index für August bestätigt werden. Die Unternehmensumfrage aus dem Fed-Distrikt New York ist die jeweils erste regional bedeutsame im jeweiligen Berichtsmonat und daher ein wichtiger Hinweisgeber auf die Stimmungsentwicklung im Land. Mit 20,0 Indexpunkten unterstellen wir zwar einen schwächeren Saldowert als noch im Juli (22,6), insgesamt bleibt der Optimismusgrad der Unternehmen aber hoch (Grafik 1). Das hat sich zuletzt auch in einer konstruktiven Entwicklung der Industrieproduktion gezeigt. So wurde hier in sieben der vergangenen neun Berichtszeiträume eine positive Monatsveränderung ausgewiesen und auch für Juli zeichnet sich eine Steigerung um 0,3 % gg. Vm. ab. Bei den Einzelhandelsumsätzen rechnen wir für Juli mit einem unveränderten Wert im Vergleich zum Vormonat. Dadurch dürfte die Jahresrate (Juni: 6,6 %) etwas zurückgehen, mit 6,2 % aber weiter klar im Positivbereich verbleiben.

Marktreaktion:
Per Saldo dürften in diesem Jahr sowohl vom Konsum als auch von den Investitionen erneut Wachstumsimpulse für das BIP in den USA ausgehen. Das sollte perspektivisch den US-Dollar stützen.

Temporär höhere Inflation in Großbritannien

Höhere Energiepreise dürften im Juli dafür gesorgt haben, dass die Inflation in Großbritannien wieder leicht auf 2,5 % gg. Vj. gestiegen ist (Juni: 2,4 %). Mit den auslaufenden Effekten aus der GBP-Abwertung aus dem 1. Halbjahr 2017, die für höhere Importpreise gesorgt haben, ist in den kommenden Monaten indes davon auszugehen, dass die Teuerung sich der zentralen Zielmarke der Bank of England von 2 % von oben weiter annähert und diese in 2019 sogar unterschreitet (Grafik 2). Zusammen mit den wirtschaftlichen Risiken, die vor allem aus den Unsicherheiten des "Brexit"-Prozesses resultieren, gehen wir auf absehbare Zeit davon aus, dass die britische Notenbank nicht weiter an der Leitzinsschraube nach oben drehen wird.

Marktreaktion:
Den für den Berichtsmonat erwarteten Anstieg der Jahresrate bei den britischen Konsumentenpreisen sehen wir als temporär an. Ein schwächerer Wert als im Marktkonsens (2,5 %) unterstellt dürfte das britische Pfund belasten und etwaige Leitzinserhöhungserwartungen dämpfen.

Und sonst?

  • BIP: Mit einem Zuwachs von 0,5 % gg. Vq. konnte Deutschland im 2. Quartal 2018 positiv überraschen (Konsens: 0,4 %). Zudem wurde das Vorquartal leicht (von 0,3 % auf 0,4 %) nach oben revidiert. Die Neuberechnung der langfristigen Zeitreihe ergab für das 1. Quartal 2018 ein um insgesamt 0,4 Prozentpunkte höheres BIP-Niveau als bisher gemeldet. Die Daten aus Deutschland trugen dazu bei, dass der Zuwachs der Wirtschaftsaktivitäten in der Eurozone ebenfalls auf der positiven Seite überraschte. So wurde das ursprünglich gemeldete Quartalsplus für den Zeitraum von April bis Juni 2018 von 0,3 % auf 0,4 % nach oben revidiert.
  • Deutschland: Aufgrund des nachlassenden Rückenwinds von der Weltkonjunktur zeichnen sich für das 2. Halbjahr 2018 wieder etwas geringere Quartalszuwachsraten ab. Darauf deuten die Daten der Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hin. Zwar sorgte die Hoffnung auf eine Entschärfung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU im August für eine spürbare Verbesserung bei den ZEW Konjunkturerwartungen der befragten Finanzanalysten. Der Saldowert von -13,7 Punkten (Juli: -24,7) zeigt allerdings, dass die Mehrheit der Umfrageteilnehmer die Aussichten für die deutsche Wirtschaft in den kommenden sechs Monaten verglichen mit der aktuellen Lage weiterhin skeptisch beurteilt.
  • Italien: Nach dem spürbaren Anstieg der Renditen am Montag als Reaktion auf die Warnung einer Regierungspartei vor einem Zusammenbruch der Eurozone, sollte die EZB nicht die Renditeabstände in der Eurozone begrenzen und dafür eine Garantie aussprechen, setzte gestern eine moderate Gegenbewegung am Rentenmarkt ein. Dabei fiel die Rendite für 10-jährige Papiere wieder in Richtung der 3 %-Marke.
  • Währungen: Die türkische Lira konnte gestern Gewinne verbuchen, nachdem die Notenbank den heimischen Banken zusätzliche Liquidität zur Verfügung gestellt hatte. Auch andere Emerging Markets-Währungen (u. a. ZAR, BRL) zeigten daraufhin leichte Stabilisierungstendenzen zum US-Dollar. Der Greenback legte dagegen im Verhältnis zu den meisten G10-Währungen zu. Dabei gab der Euro mit Notierungen von nur noch gut 1,13 USD auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr nach. Dies gilt auch zum Schweizer Franken, der im aktuellen Umfeld als "sicherer Hafen" weiterhin gefragt ist. Hier notiert die Einheitswährung derzeit unterhalb von 1,13 CHF.

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13.08.-17.08.2018

Welche neuen Staatsschulden sollen in dieser Woche über Anleihen und T-Bills platziert werden?

Unser montäglich aktualisierter Emissionskalender gibt Auskunft zu den Plänen der Schatzämter aus der Eurozone, den USA, Großbritanniens und Schwedens.

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HSBC unterhält Systeme zur Erkennung und Regelung möglicher Interessenskonflikte im Zusammenhang mit den Research-Aktivitäten der Bank. Die Analysten und sonstigen für die Erstellung und Verbreitung von Analysen zuständigen Mitarbeiter von HSBC agieren unabhängig vom Investment-Banking-Geschäft der Bank und sind in eine unabhängige Führungsstruktur eingebunden. Durch eine strikte Trennung der Bereiche Investment-Banking und Research (Chinese Wall) wird ein angemessener Umgang mit vertraulichen und kursrelevanten Informationen sichergestellt. Die Bezahlung der Analysten richtet sich teilweise nach dem Ertrag von HSBC, in den auch Einnahmen aus dem Investment-Banking einfließen.

Der/die Researchanalyst/en, der/die diese Studie erstellt hat/haben, bestätigt/bestätigen, dass die hierin zum Ausdruck gebrachten Meinungen exakt die persönliche Meinung des/der Analysten zu dem/den betreffenden Wertpapier/en und Emittenten widerspiegeln und dass kein Teil seiner/ihrer Vergütung in direktem oder indirektem Zusammenhang mit bestimmten in dieser Studie enthaltenen Empfehlungen oder Ansichten stand oder stehen wird.

Für Anleihen, die wir im Rahmen der Analyse untersuchen, verwenden wir einen Relative-Value-Ansatz. Dabei bewerten wir Anleihen anhand von Präferenzen und im Vergleich zu ihrer eigenen Historie. Unsere Handelsempfehlungen haben einen Performancehorizont von zwei bis sechs Monaten. Die Grundlagen unserer Anleihenbewertung sind unter https://research.hsbc.de erläutert. Die Grundlagen der Anleihenbewertung und die Anzahl der in den drei letzten Monaten abgegebenen Kauf- und Verkaufsempfehlungen für Anleihen ist auf der Webseite https://research.hsbc.de/research/display/veroeffentlichungen/marktanalysen/marktkompass (rechts) aufgeführt.

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Die in den Studien enthaltenen Informationen und Meinungen basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen, die jedoch zeitweiligen Veränderungen unterliegen. Die Kursdaten auf Seite 1 stammen von Reuters. Die technischen Marken auf Seite 2 sind das Ergebnis eigener Analysen. Die vergangene Entwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Performance. Der Wert jedes Investments oder der Ertrag kann sowohl sinken als auch steigen, und Sie erhalten möglicherweise nicht den investierten Gesamtbetrag zurück. Der Wert eines Anleiheinvestments kann durch innewohnende Kreditrisiken schwanken. Dort, wo ein Investment in einer anderen Währung als der lokalen Währung des Empfängers der Studie denominiert ist, könnten Veränderungen des Devisenkurses eine Negativwirkung auf Wert, Kurs oder Ertrag dieses Investments haben. Bei Investments, für die es keinen anerkannten Markt gibt, könnten die Investoren Schwierigkeiten haben, diese zu veräußern oder zuverlässige Informationen über den Wert oder das Ausmaß des Risikos, dem ein Investment unterliegt, zu erhalten.

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