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US-BIP nur mit kleiner Wachstumsdelle

Die erste Schätzung für das BIP-Wachstum im 1. Quartal dürfte eine Verlangsamung der Wachstumsdynamik auf annualisiert 1,6 % ausweisen. Dabei sollte sich die temporäre Schließung einer Reihe von US-Regierungsbehörden zum Jahreswechsel belastend ausgewirkt haben. Mit Blick auf die soliden Einzelhandelsumsätze in März und den gestern veröffentlichten Daten zum Auftragseingang langlebiger Güter, die im März deutlich kräftiger zulegten als erwartet, liegen die Risiken für das US-Wirtschaftswachstum in den ersten drei Monaten des Jahres klar auf der Oberseite. Im weiteren Jahresverlauf 2019 rechnen wir mit annualisierten Zuwachsraten jenseits von 2 % (Grafik 1), so dass das Gesamtjahreswachstum mit 2,4% erneut solide ausfallen dürfte.

Marktreaktion:
Robuste Wachstumsaussichten und ein positiver Realzins tragen derzeit zur Attraktivität des US-Dollars bei, der gestern im Vergleich zu den wichtigsten Handelspartnerwährungen auf ein neues Jahreshoch zulegte. Der Euro fiel zum US-Dollar in Richtung von 1,11 USD zurück und bewegt sich damit auf Niveaus, die zuletzt Mitte 2017 verzeichnet wurden. Die nächste größere Unterstützungszone wartet auf den Euro im Bereich um 1,10 USD.

Riksbank sendet schwedische Krone auf Talfahrt

Die schwedische Riksbank hat gestern erneut unter Beweis gestellt, dass sie im internationalen Vergleich zu einer eher lockeren Geldpolitik tendiert. Zwar plant die Notenbank weiter als nächsten Schritt eine Leitzinsanpassung von derzeit -0,25 % auf 0% durchzuführen, erwartet eine solche Erhöhung nun aber später als zuvor. So unterstellen die Währungshüter eine Anhebung nun entweder für Ende 2019 oder Anfang 2020, eine zweite, ursprünglich für 2020 vorgesehene Zinserhöhung wurde sogar komplett aus den Prognosen gestrichen. Dabei hatte sich die schwedische Wirtschaft bis zuletzt noch relativ solide gezeigt und auch die schwedische Notenbank rechnet mit einem robusten BIP-Wachstum von 1,7 % (zuvor: 1,3 %) in diesem bzw. von 1,9 % im nächsten Jahr.

Marktreaktion:
Im Anschluss an die Notenbanksitzung geriet die schwedische Krone deutlich unter Druck. So zog der Euro mit Werten jenseits von 10,65 SEK zeitweise sogar auf ein neues Jahreshoch an (Grafik 2).

Und sonst?

  • Türkei: Die türkische Lira geriet gestern unter Druck. So legte der Euro in der Spitze auf Werte zu, die zuletzt im Oktober 2018 verzeichnet wurden. Damit hat der Euro die massive Widerstandszone bei rund 6,6 TRY durchbrochen, so dass Spielraum für weitere Zuwächse geschaffen wurde. Dabei hatte die türkische Notenbank erwartungsgemäß den Leitzins unverändert belassen, wies aber nicht mehr explizit auf potentielle Leitzinserhöhungen hin, um eine zu hohe Inflation zu bekämpfen.
  • Japan: Der japanische Yen hat an den vergangenen Tagen deutlich zum Euro zugelegt. Mittlerweile notiert der Euro nur noch knapp oberhalb von 124 JPY je Euro. In den letzten Wochen erwies sich dieser Bereich als solide Unterstützungszone. Der überraschende Rückgang der Industrieproduktion in Japan um 0,9% gg. Vm. hatte keinen nachhaltigen Einfluss auf den Yen. Die Industrieproduktion liegt mittlerweile 4,6 % unter dem Vorjahresniveau. Auch die japanische Wirtschaft leidet unter der schwachen globalen Nachfrage.

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Der/die Researchanalyst/en, der/die diese Studie erstellt hat/haben, bestätigt/bestätigen, dass die hierin zum Ausdruck gebrachten Meinungen exakt die persönliche Meinung des/der Analysten zu dem/den betreffenden Wertpapier/en und Emittenten widerspiegeln und dass kein Teil seiner/ihrer Vergütung in direktem oder indirektem Zusammenhang mit bestimmten in dieser Studie enthaltenen Empfehlungen oder Ansichten stand oder stehen wird.

Für Anleihen, die wir im Rahmen der Analyse untersuchen, verwenden wir einen Relative-Value-Ansatz. Dabei bewerten wir Anleihen anhand von Präferenzen und im Vergleich zu ihrer eigenen Historie. Unsere Handelsempfehlungen haben einen Performancehorizont von zwei bis sechs Monaten. Die Grundlagen unserer Anleihenbewertung sind unter https://research.hsbc.de erläutert. Die Grundlagen der Anleihenbewertung und die Anzahl der in den drei letzten Monaten abgegebenen Kauf- und Verkaufsempfehlungen für Anleihen ist auf der Webseite https://research.hsbc.de/research/display/veroeffentlichungen/marktanalysen/marktkompass (rechts) aufgeführt.

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Die in den Studien enthaltenen Informationen und Meinungen basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen, die jedoch zeitweiligen Veränderungen unterliegen. Die Kursdaten auf Seite 1 stammen von Reuters. Die technischen Marken auf Seite 2 sind das Ergebnis eigener Analysen. Die vergangene Entwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Performance. Der Wert jedes Investments oder der Ertrag kann sowohl sinken als auch steigen, und Sie erhalten möglicherweise nicht den investierten Gesamtbetrag zurück. Der Wert eines Anleiheinvestments kann durch innewohnende Kreditrisiken schwanken. Dort, wo ein Investment in einer anderen Währung als der lokalen Währung des Empfängers der Studie denominiert ist, könnten Veränderungen des Devisenkurses eine Negativwirkung auf Wert, Kurs oder Ertrag dieses Investments haben. Bei Investments, für die es keinen anerkannten Markt gibt, könnten die Investoren Schwierigkeiten haben, diese zu veräußern oder zuverlässige Informationen über den Wert oder das Ausmaß des Risikos, dem ein Investment unterliegt, zu erhalten.

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