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Euroland Produktion mit gutem Start in das Jahr

Die Industrieproduktion in der Eurozone legte im Januar überraschend stark um 1,4 % gg. Vm. zu (Konsens: 1,0 %). Starke Zuwächse in Spanien (3,6 %), Italien (1,7 %) und Frankreich (1,3 %) standen dabei einem Schrumpfen der Aktivität in Deutschland gegenüber. Durch den gelungenen Start in das Jahr steigen die Chancen darauf, dass es im 1. Quartal 2019 nach zwei Quartalsrückgängen in Folge wieder zu einer Expansion kommt und die Industrie in der Eurozone die Rezession verlässt. Unter der Annahme eines unveränderten Produktionsniveaus im Februar und März würde es zu einem kleinen Quartalswachstum von 0,4 % gg. Vq. reichen. Im Februar stehen die Chancen gut, dass zumindest die deutsche Produktion wieder expandiert, da die Schwäche im Januar u. a. auf temporäre Faktoren wie Streiks im Automobilsektor zurückzuführen war. Für einen nachhaltigen Aufwärtstrend in der Industrie fehlen aber weiter die Signale: Der PMI für die Euroland-Industrie fiel im Februar mit 49,3 Punkten auf den tiefsten Stand seit Mitte 2013.

Marktreaktion:
Der überraschend kräftige Zuwachs bei der Industrieproduktion in der Eurozone hinterließ keine bleibenden Spuren an den Kapitalmärkten. Der Euro zeigte sich zum US-Dollar weiter auf Erholungskurs und setzte sich wieder oberhalb von 1,13 USD fest.

US-Industrie entfaltet keinen Preisdruck

Nachdem gestern bei den US-Konsumentenpreisen die Kerninflationsrate mit einem Anstieg um 2,1 % gg. Vj. im Februar auf der Unterseite überrascht hatte, wiesen die gestern veröffentlichten Produzentenpreise für den gleichen Monat nicht darauf hin, dass sich auf vorgelagerter Ebene ein höherer Preisdruck aufbaut. So gaben die Produzentenpreise von 2,0 % auf 1,9 % gg. Vj. nach und liegen damit deutlich unter dem Mitte letzten Jahres verzeichneten zyklischen Hochpunkt von 3,4 %. Der Rückgang der Energiepreise seither dürfte maßgeblich hierzu beigetragen haben. Aber auch die Kerninflation fiel leicht von 2,6 % auf 2,5 % zurück. Bisher haben die von der US-Regierung eingeführten Importzölle also nicht zu einem deutlich anziehenden Preisdruck geführt.

Marktreaktion:
Der moderate Inflationsdruck in den USA gibt der Fed derzeit den Spielraum, sich Klarheit über den Zustand der US-Konjunktur zu verschaffen. Erst im September rechnen wir wieder mit einer Leitzinserhöhung der US-Notenbank.

Und sonst?

  • Großbritannien: Mit nur vier Stimmen Mehrheit hat das britische Parlament gestern einem Änderungsantrag zugestimmt, wonach es generell keinen Austritt Großbritanniens aus der EU ohne Abkommen geben soll. Dabei handelte es sich aber um keine rechtlich bindende Abstimmung und somit letztlich nur um eine Absichtserklärung. In der eigentlichen Abstimmung votierten kurz darauf 321 Abgeordnete (bei 278 Gegenstimmen) gegen einen No-Deal-Brexit. Hier wird ein Brexit ohne Vertrag aber nur für den 29. März ausgeschlossen. Heute wird es ein Votum darüber geben, ob die Regierung eine Verlängerung der Austrittsfrist bei der EU beantragen soll. Zu einer Verlegung des Austrittstermins würde es aber nur kommen, wenn die EU-Staats und Regierungschefs einstimmig hierfür votieren. Über einen solchen Aufschub würde höchstwahrscheinlich auf dem Treffen des Europäischen Rates am 21./22. März beraten. Zudem plant die Regierungschefin Theresa May die Abgeordneten am 20. März ein drittes Mal über das von ihr ausgehandelte Abkommen mit der EU zum Brexit abstimmen lassen.
  • Volksrepublik China: Die heute vorgelegten Konjunkturdaten verzeichnen in der Periode Januar und Februar eine Belebung der Inlandsnachfrage. Die landesweiten Umsätze im Einzelhandel blieben in der Jahresrechnung mit einem Wachstum von 8,2 % konstant. Investitionen hingegen legten nach 5,9 % im Dezember gegenüber der Vorjahresperiode um 6,1 % zu. Konjunkturhilfen und eine expansive Geldpolitik dürften in den kommenden Monaten zu einer Stabilisierung des Wirtschaftswachstums führen. Der US-Dollar notierte gegenüber der chinesische Währung weiter oberhalb der Marke von 6,70 RMB.

Bitte beachten Sie unsere Disclosures und den Disclaimer.

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HSBC unterhält Systeme zur Erkennung und Regelung möglicher Interessenskonflikte im Zusammenhang mit den Research-Aktivitäten der Bank. Die Analysten und sonstigen für die Erstellung und Verbreitung von Analysen zuständigen Mitarbeiter von HSBC agieren unabhängig vom Investment-Banking-Geschäft der Bank und sind in eine unabhängige Führungsstruktur eingebunden. Durch eine strikte Trennung der Bereiche Investment-Banking und Research (Chinese Wall) wird ein angemessener Umgang mit vertraulichen und kursrelevanten Informationen sichergestellt. Die Bezahlung der Analysten richtet sich teilweise nach dem Ertrag von HSBC, in den auch Einnahmen aus dem Investment-Banking einfließen.

Der/die Researchanalyst/en, der/die diese Studie erstellt hat/haben, bestätigt/bestätigen, dass die hierin zum Ausdruck gebrachten Meinungen exakt die persönliche Meinung des/der Analysten zu dem/den betreffenden Wertpapier/en und Emittenten widerspiegeln und dass kein Teil seiner/ihrer Vergütung in direktem oder indirektem Zusammenhang mit bestimmten in dieser Studie enthaltenen Empfehlungen oder Ansichten stand oder stehen wird.

Für Anleihen, die wir im Rahmen der Analyse untersuchen, verwenden wir einen Relative-Value-Ansatz. Dabei bewerten wir Anleihen anhand von Präferenzen und im Vergleich zu ihrer eigenen Historie. Unsere Handelsempfehlungen haben einen Performancehorizont von zwei bis sechs Monaten. Die Grundlagen unserer Anleihenbewertung sind unter https://research.hsbc.de erläutert. Die Grundlagen der Anleihenbewertung und die Anzahl der in den drei letzten Monaten abgegebenen Kauf- und Verkaufsempfehlungen für Anleihen ist auf der Webseite https://research.hsbc.de/research/display/veroeffentlichungen/marktanalysen/marktkompass (rechts) aufgeführt.

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Diese Studie wurde von HSBC Trinkaus & Burkhardt AG ("HSBCâ€�) erstellt, sie dient ausschließlich der Information unserer Kunden. Falls der Empfänger dieser Studie ein Kunde eines mit HSBC verbundenen Unternehmens ist, unterliegt die Weiterleitung an den Empfänger den zwischen dem Empfänger und dem verbundenen Unternehmen geltenden Geschäftsbedingungen. Mit dieser Studie wird weder ein Angebot zum Verkauf, Kauf oder zur Zeichnung eines Anlagetitels unterbreitet. So weit nicht ausdrückliche Kauf-, Verkaufs- oder Halteempfehlungen ausgesprochen werden, stellen die hierin mitgeteilten Einschätzungen zu den Wertpapieren und sonstigen Titeln keine Anlageempfehlungen dar. Die von HSBC in dieser Studie gegebenen Informationen beruhen auf Quellen, die wir für zuverlässig halten, jedoch keiner neutralen Prüfung unterzogen haben; HSBC übernimmt keine Gewähr und keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen. Die in dieser Studie vertretenen Meinungen stellen ausschließlich die Auffassungen der Research-Abteilung von HSBC dar und können sich jederzeit ändern; solche Meinungsänderungen müssen nicht publiziert werden.

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