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Inflation lässt Währungshüter in Osteuropa kalt

Inflation lässt Währungshüter in Osteuropa kalt

Januar 2020

Die Volkswirtschaften in Mittel- und Osteuropa überzeugen mit soliden BIP-Wachstumsraten. Der daraus resultierende erhöhte Preisdruck lässt die Notenbanken in Polen, Tschechien und Ungarn indes kalt, und geldpolitische Verschärfungen sind dort weiter nicht in Sicht. Etwaige Markterwartungen in dieser Hinsicht dürften enttäuscht werden. Das schmälert die Attraktivität der lokalen Währungen, die im Jahresverlauf 2020 zum Euro an Wert verlieren dürften.

Die wirtschaftlichen Folgen des sich ausbreitenden Coronavirus belasten den Renminbi Yuan. Dennoch rechnen wir in den kommenden Monaten mit einer Aufwertung der chinesischen Währung. Für positive Impulse sprechen vor allem die Entschärfung des Zollkonflikts mit den Vereinigten Staaten sowie die langfristige Kapitalallokation aus dem Ausland.

 

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